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Bregenz ist schon geil, wenn da nicht das "aber" wäre

Es gibt ja schon einige Blogger-Kollegen, die in ihrem Blog über Bregenz am Bodensee berichtet haben. Zu 98% sind dies schön geschriebene Lobesreden. Das ist auch gut so, denn Bregenz ist schon eine geile Stadt. Ich tanze mit meinem Blogartikel mal ein klein wenig aus der Reihe. Ich möchte ein klein wenig kritischer mit der Stadt umgehen und schreiben, was ich in Bregenz nicht ganz so toll fand. 

Ich sitze also im Railjet bei meiner Heimreise von Bregenz nach Wien (die Hinreise war ja schon recht unspektakulär) und lasse die letzten Tage ein wenig Revue passieren. Ich habe fast 7 Stunden Fahrzeit vor mir, da packe ich doch gleich meinen Laptop aus und schreibe einfach mal so drauf los. Zeit genug habe ich ja, obwohl der Sitznachbar mir gegenüber sitzend immer wieder versucht mich in ein Gespräch zu verwickeln. Doch nein, dass man seine Krampfadern mit Blutegeln entfernt hatte, das interessiert mich nun mal ganz und gar nicht. 

Bregenz ist schon geil - aber ...

Bregenz ist schön - keine Frage. Auf der einen Seite liegt der Bodensee, auf der anderen Seite steigen gigantische Hügeln in den Himmel. Doch etwas ist mir aufgefallen: die Landeshauptstadt von Vorarlberg wirkt Ende Oktober schon fast ein klein wenig tot, einsam und verlassen. Man könnte fast Mitleid mit der Stadt und den Bewohnern bekommen. Klar, niemand möchte Situationen erleben, wie man sie in Hallstatt im Salzkammergut oder Venedig vorfindet. Die Massen an knipsenden Tages-Touristen, das wäre auch übertrieben und fast schon ein wenig wie den Teufel an die Wand gemalt. Jedoch ein bisschen "mehr" am österreichischen Ufer vom Schwäbischen Meer (so wird der Bodensee auch genannt) würde Bregenz gut vertragen. 

In den Sommermonaten Juli und August ist Bregenz in aller Munde, da ist in Bregenz recht viel los. Die gigantische Seebühne, welche die Bregenzer Festspiele in den Bodensee stellen, beeindrucken nicht nur die "Seebrünzla" oder die Menschen in den angrenzenden Nachbarstaaten. Die "Spiele auf dem See" sind einfach nicht zu toppen.

Nicht umsonst ist es die größte Seebühne der Welt. Aber auch sonst hat Bregenz im Sommer viel zu bieten. Es gibt doch nichts Schöneres als nach einer Wanderung auf den Pfänder nach einer Abkühlung im See suchen zu können, mit dem Fahrrad den See entlang zu fahren, auf der Seepromenade die Sonnenuntergänge zu genießen, mit dem Schiff zu den Nachbarstaaten und zur Insel Mainau fahren zu können, ...  Doch bei diesem Besuch Ende Oktober stellt sich mir die Frage: Will Bregenz nicht mehr oder kann es nicht mehr? 

Die Fahrt mit der Gondel zum Hausberg Pfänder, von wo man einen atemberaubenden Ausblick über den gesamten Bodensee und die Bergwelten des Bregenzerwaldes erhaschen kann, einfach nur traumhaft schön. Eine Schifffahrt auf dem Bodensee beeindruckt ein jeden Romantiker. Der Spaziergang in die Altstadt zu einem der größten Zwiebeltürmen Europas ist nicht nur spannend, sondern hoch interessant. Das Flanieren entlang der Seepromenade bleibt besonders bei Sonnenuntergängen ein unvergessliches Erlebnis. Doch bei meinem Besuch in den diesigen-nasskalten und verregneten letzten Oktober-Tagen habe ich dennoch so einiges vermisst was mir den Aufenthalt vielleicht ein klein wenig leichter gemacht hätte.

Etwas, wovon ich meinen Freunden in Wien gerne erzählt hätte. Soll man sich nur auf die Schönheiten der Natur, also den See und die Berge verlassen? Ich stelle mir dabei die Frage: Was wäre Bregenz ohne den Bodensee oder den Hausberg Pfänder?

Was ich gerne erlebt, besucht oder unternommen hätte ...

Ich habe für euch aufgeschrieben, was ich gerne in dieser Stadt erlebt, besucht und unternommen hätte, an diesen drei verregneten Herbsttagen. Eben neben der Hauptsaison, dem Sommer am See. Wenn ich mich in der Bregenzer Fußgängerzone - der Kaiserstraße - so umhöre, bin ich mit meinen Gedankengängen auch nicht ganz so alleine. Ich stelle jedoch auch schnell wieder fest: Alle wollen - irgendwie vielleicht, oder vielleicht dann doch nicht - aber brauchen tuts dann doch keiner. Den Neuen macht man es hier wohl schwer, die Alten wollen aber auch nicht mehr. Schafft es die frische Seeluft vom Schwäbischen Meer doch tatsächlich die Menschen in dieser Stadt mit diesem "wenig" alle glücklich zu machen? Es muss wohl so sein.

1. Markthalle in Bregenz

Gäste erleben Markthallen als Orte der Begegnungen, die zum Entdecken einer Vielfalt an kulinarischen Genüssen und Spezialitäten einladen. Nippen, kosten, degustieren, flanieren, Frisches vom Feld, Frisches vom Baum, Gschmackiges vom Hof, vom Bauern, vom Metzger… Feine Tropfen aus aller Welt, genussvolle Käsekulturen, Fangfrisches aus dem Bodensee … Dazwischen dort ein Glaserl, da einen Verkoster, Menschen treffen, im Dialog Freunden begegnen.

Ja, so eine Markthalle habe ich vermisst. Auch Einheimische nützen die reizvolle Gelegenheit, um schmackhafte Produkte, hochwertiger Qualität, für Küche und Haushalt zu finden. Die Vielfalt kennt keine Grenzen. Ein Markt ist regional, national und international. Genau dieser Mix zwischen den kulinarischen Welten, begleitet von schmackhaften Tropfen und ausgesuchten Produkten machen einen Markt so herrlich genussvoll. Vor, während und nach dem Einkauf! 

Schon kleinere Städte können mit einer Markthalle punkten, dann muss sowas doch auch in Bregenz funktionieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass es in dieser Region viele Sennereien, Speck- und Wursthersteller, Schnapsbrennereien, Bäckereien, Gärtnereien und Floristen, Biobauern, ... gibt, die "täglich" ihre frischen Produkte "im Trockenen" anbieten wollen und können.

Dazu ein Cafe, eine Vinothek zum Verweilen, das hab ich vermisst. Es gibt wohl an ein oder zwei Tagen einen Wochenmarkt im Freien. Doch da habe ich erfahren, dass dieser bei Schlechtwetter auch nur schlecht besucht sei. Von Seiten der Standler und von Seiten der Besucher.

2. Willkommen am Bahnhof Bregenz

Schrecklich! Ganz ehrlich, da mag man als Urlauber erst gar nicht aussteigen. Ist der Bahnhof doch "der" Ort, den man von einer Stadt als erstes wahrnimmt. Hier am Bregenzer Bahnhof ist man erstmal froh, wenn man ihn trocken und unverletzt verlassen kann. Mehrere Eimer fangen die Tropfen des Regens im Gebäude auf, der Schimmel an den Wänden scheint tatsächlich kein Kunstprojekt zu sein. Man findet keine Einkaufsmöglichkeiten, keinen Souvenir-Shop, kein Restaurant, keine Möglichkeit sich vor oder nach der langen Reise zu entspannen, ... . Bregenz hat für mich den hässlichsten und am wenigsten funktionalsten Bahnhof aller Städte, die ich je besucht habe, und das sind recht viele.

Wenn ich in Wien von Vorarlberg, dem "Goldenen Westen" schwärme, dann kann man nur hoffen, dass diese Menschen für die Anreise nicht den Bahnhof Bregenz als Endbahnhof auswählen, sondern in Dornbirn schon den Zug verlassen haben.

Mir ist zu Ohren gekommen, dass schon seit Jahren an einem neuen Bahnhof getüftelt wird. Da kann man sich nur wünschen: Hoffentlich sind die Pläne bald gemacht und werden auch schnell umgesetzt. Dieser Bahnhof ist echt eine Schande und kein Juwel!

3. "DAS" große Musical in Bregenz

Ach, wie gerne hätte ich mir an einem Abend ein großes Musical angesehen. Die Karten hierfür hätte ich Wochen vorher schon online bestellt. Wie ich es in jeder Stadt mache. Musicals sind IN, Musicals sind beliebt, Musicals beeindrucken, Musicals bleiben in Erinnerung und Musicals erzählen eine Geschichte. Bregenz ist eine bekannte Kulturstadt - aber irgendwie wohl nur im Sommer.

Das Kunsthaus, das Landesmuseum, das Theater am Kornmarkt bieten zwar ein klein wenig Abwechslung. Doch weshalb spielt es im großen Festspielhaus kein großes (und länger bleibendes) Musical wie Tarzan, Tanz der Vampire, Elisabeth oder gar König der Löwen? Musicals leben von guten Darstellern, guten Sänger und Sängerinnen, aber auch von gigantischen Bühnenbilder. Wird am Bühnenbild gespart, indem man nur mit Lichteffekten spielt, bleiben auch die Besucher fern. Ein Gastspiel eines Musicals von zwei oder drei Tagen kann nie das bieten, was ein großes Musical ausmachen sollte. 

Nein, Bregenz ist hierfür nicht zu klein. Es ist nachgewiesen, dass die meisten Musicalbesucher von auswärts kommen. Bregenz liegt hierfür ideal. Großstädte wie München, Ulm, St. Gallen, Zürich, ... sind in weniger als ein bis zwei Stunden mit dem Auto, den Bussen oder dem Zug erreichbar. Selbst in Wien beobachte ich, dass Musical-Besucher aus den benachbarten Bundesländern anreisen, nur für das Musical. Gerne hätte ich mir ein gutes Musical mit einem bombastischen Bühnenbild angesehen, damit ich anderswo von diesem Erlebnis in Bregenz hätte berichten können. Das wäre doch was: Bregenz ist nicht nur Festspielstadt sondern auch DIE Musical-Hauptstadt am Bodensee.

4. Internationales schadet nie

Ich liebe es, einen Stadtbummel in den von mir besuchten Städten zu machen. Shoppen und gustieren, oder wie die Vorarlberger sagen - lädala go -  gehört bei einem Städte-Trip oder einem Ausflug in eine Stadt einfach mit dazu. Ich versuche so auch Online-Shops wie Amazon und Zalando zu meiden. Doch ist man in Bregenz auf der Suche nach einem tollen Geschäft wie Peek & Cloppenburg, Hollister, Depot, Jack&Jones, H&M, PULL&BEAR, ZARA, Bershka, Dressmann, RITUALS, und wie sie alle heißen, dann scheitert man komplett. Nein, es gibt auch kein Hard Rock Cafe, keine L´Osteria, Burger King, Maredo-Steakhouse, NORDSEE - selbst ein McDonald ist nur im benachbarten Hard oder Lindau zu finden. 

Was das wohl zu bedeuten hat? Will man hier das alles nicht, braucht man es nicht oder liegt es einfach nur an den Konzernen, weil ihnen diese Stadt zu unattraktiv ist? Ich habe eher die Befürchtung, die Stadt legt großen Wert auf Regionales. Dann muss man sich die Frage gefallen lassen, weshalb fahren viele Bregenzer zum Shoppen ins benachbarte Ausland, wie mir viele Bregenzer in der Fußgängerzone verraten haben. Internationales schadet nicht und tut nicht weh, davon profitieren auch die kleinen Läden in der Maurachgasse, der Kirchstraße und dem Leutbühel. 

5. Bitte eine Tasse Kaffee und eine Torte dazu!

Ich liebe es ja, bei meinem Stadtbummel in ein Kaffeehaus zu gehen, mich zu setzen und den Kaffee mit einer schönen guten Torte genießen zu können. Jetzt kommt das aber: Wenn man nicht erst danach suchen muss! Das habe ich tatsächlich für unmöglich gehalten: Eine Stadt, die noch dazu Festspielstadt und Landeshauptstadt ist - und ich finde nur ein geöffnetes Kaffeehaus.

Man mag es nicht für möglich halten, bei der Suche nach einem gemütlichen Kaffeehaus stößt man hier echt an seine Grenzen. Nein, es lag nicht an meiner Besuchszeit, bei der man annehmen könnte, das war der Grund. Es war ein Nachmittag um 14:30 Uhr - die Zeit des Kaffees und Kuchens.

Ich suchte in der Kaiserstraße (Fußgängerzone) nach einem Kaffeehaus mit einer ansprechenden Auswahl an Kuchen und Torten. Siehe da, das einzige Kaffeehaus in der Fußgängerzone hat doch tatsächlich an Wochenenden (Sa und So) geschlossen. An Tagen, wo man annehmen könnte, dass die Kaffeehäuser das meiste Geschäft machen. Eine ältere Dame meinte dazu nur: "Die da drinnen habens nit nötig". Dafür war im wohl einzigen Kaffeehaus der Stadt, dem Theatercafe, kein freier Platz zu finden. Schade, sah die Kuchen-Theke doch sehr einladend aus.

Mit einem Schmunzeln im Gesicht hat man mir dann das Cafe "Die Wunderbar" empfohlen. Doch wie der Name schon verrät, die schräg, aber doch irgendwie schön barock eingerichtete Wunderbar ist mehr Bar als Cafe. Das KUB neben dem gläsernen Kunsthaus ist zwar ein architektonisches Juwel, doch auch hier findet man mehr Bar als Kaffeehaus. Dennoch habe ich mich für das KUB entschieden. Gute Wahl, denn die Leute hier waren sehr nett, auch der Kaffee war Top.

6. Hotels: Stolze Preise - aber nichts zu bieten

So ganz nebenbei möchte ich auch noch die Zimmerpreise der guten Hotels in Bregenz bemängeln. Zimmer unter einem dreistelligen! Eurobetrag, wohlgemerkt pro Nacht, sind selbst in der düsteren Nebensaison schwer zu finden. In der Festspielzeit schnellen diese Preise nochmals weit nach oben. Da ist es sehr ratsam, nach anderen Gasthöfen oder Hotels in den angrenzenden Gemeinden Ausschau zu halten. Rechtfertigen lässt sich so eine Preisgestaltung ganz und gar nicht, sind weder Wellnessbereich noch andere besondere Serviceleistungen im Preis enthalten.

Ein Frühstücksbuffet mit "regionalen Produkten" sollte heutzutage in einem 3-4 Sterne-Hotel zur Selbstverständlichkeit gehören und kein Grund sein dürfen, die Preise derart in die Höhe zu treiben. Nebenbei sei die Frage gestattet: Sind portionsverpackte Marmeladen und dasselbe in Leberstreichwurst tatsächlich aus der Region? Nur das Stück Bergkäse reichen noch lange nicht aus, um ein Frühstücksbuffet als "Frühstücksbuffet mit regionalen Produkten" nennen zu können. Übrigens, das IBIS und das JUFA, beide in Bahnhofsnähe, machen bei den Preisen eine erfreuliche Ausnahme. Mein Tipp: Sei in diesen Hotels schnell beim Zimmer buchen! Ich habe mich für das JUFA entschieden. Eine alte Fabrik, nett umgestaltet in ein schickes, aber dennoch einfaches Hotel. 

Besucht Bregenz!

Besucht Bregenz! Auch wenn ich nicht alles unternehmen konnte was ich mir so vorgestellt habe: Bregenz ist geil, Bregenz ist wunderschön, Bregenz ist eine Perle, Bregenz ist der Hammer, Bregenz ist Top und Bregenz scheint durch den noch jungen Gay-Pride ein klein wenig weltoffener und toleranter zu werden. Bregenz hat auch im Herbst Reizvolles zu bieten. Wenn die Nebelschwaden am Bodensee die Promenade küssen, die Schwäne im See ihren Kopf in ihr Gefieder stecken, die Blätter im Sonnenlicht goldbraun leuchten - Romantiker, Fotografen und der nach Ruhe Suchende kommen voll und ganz auf ihre Kosten.

Das Verkehrsnetz der öffentlichen Verkehrsmitteln ist, im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Regionen, sehr gut ausgebaut. Da lohnt es sich schon mal mit dem Bus in den nahe gelegenen Bregenzerwald, oder mit dem Zug zur Insel Lindau zu fahren.

Ich war jedoch froh, dass ich Sie noch habe, meine Familie im Ländle. Denn so sind die Tage im "Goldenen Westen" doch noch schnell vorüber gegangen. 

Sollten die Bilder trostlos aussehen, dann liegt es daran, dass ich bei meinem Aufenthalt kein besseres Wetter hatte, es die drei Tage wie aus Kübeln geschüttet hat. Somit kann ich auch keine Postkartenbilder präsentieren. Das ist LIVE, das ist Bregenz im Regen. Meine Bilder werden nicht bearbeitet - Augenblicke und Momente benötigen keine Korrektur.

Fotos: Jürgen B. von Federlos von diesem Aufenthalt Ende Oktober 2019

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Kommentare: 6
  • #1

    Bernd M. (Donnerstag, 31 Oktober 2019 19:51)

    Den Nagel auf den Kopf getroffen. Stimme dem zu 100% zu. Danke für deine offenen Worte. Ein Blog nur aus Lobesreden verliert an Glaubwürdigkeit. Dein Blog gefällt mir.

  • #2

    Gabi (Freitag, 01 November 2019 06:58)

    Hallo Jürgen - wieder ein Beitrag, der mir aus der Seele spricht. Ich kenne Bregenz auch nur vom Sommer und fand es sehr schön und lebendig. Eine Stadt an einem See ist immer was besonderes. Daß es im Winter so trist ist war mir nicht bekannt - ich lebe selber in einem winzigen Ort am See, dem Attersee, eine Traumlage - an Sommertagen zum umfallen schön - die jetzigen Monate muss man schon gut gewappnet sein um hier zu leben - aber ich mag es. Vielleicht magst Du meine Attersee Beitrag lesen. Er ist von 2016 aber es hat sich nichts geändert. Herzliche Grüße
    https://lovemylife.at/attersee/

  • #3

    Marko aus Feldkirch (Freitag, 01 November 2019 11:25)

    Mit diesem Bericht erzählst du das was viele denken. Bregenz ist nicht geil sondern eigen. Ohne See und Pfänder ein NICHTS. Ausnahme sind die Seefestspiele. Gratuliere zu diesem Beitrag und Blog. Habe den Link auf meine FB-Seite gepostet.

  • #4

    Bettina (Freitag, 01 November 2019 11:42)

    Zum Bahnhof kann ich hinzufügen, dass dieser schon fertig geplant ist aber es wohl Differenzen zwischen der Politik gibt. Ja, Bregenz ist an nasskalten Regentagen unbrauchbar. Ich denke aber auch, dass dies an der Stadtpolitik liegt. Wird etwas neu gestaltet, wie etwa der Kornmarktplatz oder der Leutbühl, dann sind es meist Schritte nach hinten. Sozusagen eine Verunstaltung. Die Idee mit der Markthalle und den Musicals finde ich grandios. Aber auch hier dürfte wohl nur Dornbirn eine Markthalle haben oder bekommen. Der Beitrag ist so geschrieben, wie du es empfunden hast. So wird es einigen Besuchern ergehen. DANKE!

  • #5

    Michael aus Wolfurt (Freitag, 01 November 2019 11:47)

    Bin begeistert! Gut gschriebn.

  • #6

    Moni (Sonntag, 03 November 2019 16:39)

    Ein Artikel, der mir aus der Seele spricht. Jeder jammert, nur an der falschen Stelle. Bregenz ist und kann nichts, nur eben im Sommer durch die Festspiele und den See. Da fehlt es an noch so einiges mehr, was Sie noch nicht bemerkt haben oder in Ihrer kurzen Zeit des Aufenthaltes feststellen konnten. Die Fußgängerzone, zum Jammern, die Gastro-Szene wird immer erbärmlicher und im einzigen von Ihnen beschriebene Kaffee werden die Tortenstücke auch immer kleiner, die Bedienungen schnippischer.