· 

Schweinebraten vom Bauch mit knuspriger Schwarte

Heute habe ich es mir mit dem Kochen einfach gemacht. Alles ins Backrohr und zum Schluss kommt ein lecker Essen raus. Es gab einen feinen zarten Schweinebraten mit ordentlich viel Kruste. Wer kennt ihn nicht, den klassischen Schweinebraten vom Bauch? Das Bauchfleisch mit der Haut wird gegart oft als Krustenbraten bezeichnet. Wichtig dabei: Die Haut muss im rohen Zustand eingeschnitten werden. Entweder erledigt das der Metzger für dich oder du machst das selbst. Die rohe Haut lässt sich schwer einschneiden, nimm dazu ein wirklich scharfes Küchenmesser oder sogar ein Teppichmesser. Eine weitere Variante ist das Ankochen der Haut in etwas Wasser. Dafür wenig Salzwasser in der Bratpfanne aufkochen und das Bauchfleisch mit der Hautseite nach unten in das kochende Wasser legen. Die Haut lässt sich nach ca. 10 Minuten Kochzeit wunderbar und exakt einschneiden. Wie gesagt, zwei Varianten, jeder kann es so machen wie er es möchte.

Schweinebraten im Backofen zubereiten

Der traditionelle Schweinebraten wird natürlich im Backofen zubereitet. Ganz früher hat meine Mutter den Braten im Backofen mit Ober- und Unterhitze gemacht und später dann ganz Stolz mit Heißluft. Wenn du den Schweinebraten in der Stufe Heißluft zubereitest, dann ersparst du dir das Wenden des Bratens. Das ist der Vorteil der Heißluft. Den Backofen solltest du immer bei 180 ° C vorheizen, so kommt der Schweinebraten schnell ins schwitzen!

Wenn du den Braten nur mit Wasser und Bier angießt, dann ensteht ein ganz feiner und leichter Schweinebratensaft. Diesen Schweinebratensaft sieht man oft in Kochbüchern. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man immer mehr Sauce braucht. Bei meiner Beilage reicht diese Sauce jedoch vollkommen aus. 

Krustenbraten - das Rezept

Zutaten

1 ½ kg Schweinebauch - schön mager

1 ½ Esslöffel Olivenöl 

3 große Zwiebel 

3 Karotten

1 Knoblauchknolle halbiert

2 Esslöffel Kümmel

Salz, Pfeffer, Senf, Lorbeer

2 Esslöffel Essig

1 Flasche Bier

eventuell etwas Fleischbrühe

Zutaten Beilage

6 mittelgroße Kartoffeln

6 Karotten

3 große Zwiebeln

reichlich Olivenöl

reichlich Meersalz

wenn vorhanden, zwei/drei Zweige frischen Rosmarin

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. In einen Römertopf Olivenöl, geschälte und geviertelte Zwiebeln, grob geschnittene Karotten und die halbierte Knoblauchknolle legen. Die Schwarte vom Fleisch anritzen, mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Senf würzen und auf die Zwiebeln legen. 2 Esslöffel Essig, Lorbeerblätter und einen guten Schluck Bier (1/4l) dazugeben. Das Ganze für 60 Minuten mit der Schwarte nach unten bei 180 Grad zugedeckt im Backrohr garen. 

Nach den 60 Minuten den Braten umdrehen, sodass die Schwarte oben liegt und ohne Deckel weitere 60 Minuten garen. In der Zwischenzeit das Blech mit Backpapier auslegen, mit den geschälten Zwiebeln , Karotten in der Schale, Kartoffeln in der Schale, Olivenöl, Meersalz vorbereiten und etwa 40 Minuten vor dem Ende der Garzeit des Bratens ins Backrohr geben. 

Nicht vergessen: Den Braten immer wieder mit Bier übergießen. Blech mit Gemüse aus dem Backrohr geben und den Braten auf oberste Schiene mit der Schwarte nach oben weitere 10-15 Minuten bei 220 Grad knusprig werden lassen. 


Klassisch mit Knödel und Kraut - einfacher mit Blechgemüse

Klassisch wird der Krustenbraten (Schweinebraten) mit Knödeln sowie Rotkraut oder Sauerkraut serviert. Ich mache es mir einfacher und schiebe einfach zum Krustenbraten ein Blech mit Kartoffelecken, Karottenstücke und Zwiebeln dazu. Diese werden mit Olivenöl und reichlich Meersalz gewürzt. Nach 40 Minuten hast du zum Braten eine ausreichende und gesunde Beilage.

Die Sauce vom Braten von den Zwiebeln, Karotten, Lorbeer und dem Knoblauch trennen und mit etwas kalter Butter binden, dabei darf die Sauce nicht wieder aufkochen. Den Krustenbraten in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und in der Hälfte halbieren, sodass man schöne Stücke auf dem Teller hat. Nebenan die Beilage geben und die Sauce unter das Fleisch geben, sodass die Schwarte nicht schwabbelig wird. Guten Appetit!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0